BBK veröffentlicht "Leitlinien für die Risikokommunikation in der Zivilen Verteidigung"

BBK veröffentlicht "Leitlinien für die Risikokommunikation in der Zivilen Verteidigung"

  • September 18, 2026
  • ~1 Minute

Neue Veröffentlichung für alle, die im Bevölkerungsschutz Verantwortung für Kommunikation tragen:

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat am 15. September die „Leitlinien für die Risikokommunikation in der Zivilen Verteidigung“ veröffentlicht. Acht Leitlinien geben Orientierung, wie Menschen frühzeitig über Risiken informiert und in ihrer Vorsorge gestärkt werden können.

Der zentrale Gedanke: Gute Kommunikation beginnt nicht erst, wenn eine Gefahr akut wird.

Proaktiv informieren, statt Informationslücken entstehen zu lassen.
Botschaften zwischen den zuständigen Stellen abstimmen.
Verständlich, alltagsnah und zielgruppenorientiert kommunizieren.
Konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und Eigenverantwortung stärken.
Informationsangebote frühzeitig bündeln und ihre Wirksamkeit überprüfen.

Besonders relevant für die Praxis: Im Krisenfall sollten Menschen auf Informationswege und Handlungsempfehlungen zurückgreifen können, die sie bereits kennen. Die Leitlinien betonen deshalb, wie wichtig es ist, diese schon vor einer Krise zu etablieren.

Hier sehen wir auch einen Ansatzpunkt für KatWarn: Als Baustein eines abgestimmten Kommunikationskonzepts könnte das System helfen, vorsorgende Information und akute Warnung enger zu verbinden – etwa durch ergänzende, freiwillige Vorsorgeangebote in Themen-Abos. Hierüber lassen sich neben akuten Warnung auch sicherheitsrelevante Informationen und Hinweise ausspielen.

Die Leitlinien bieten einen kompakten Ausgangspunkt, um die eigene Risikokommunikation zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Die Publikation finden Sie unter: